

Sie können Ihre Augen auch im Licht baden, dazu sollten Sie nach draußen oder ans Fenster gehen und das Gesicht mit geschlossenen Augen der Sonne zuwenden. Wenden Sie dabei den Kopf im Zeitlupentempo von einer auf die andere Seite. Wenn Sie diese Übung beenden, wenden Sie das Gesicht von der Sonne ab und kommen blinzelnd an das Tageslicht zurück.
Das Staubsaugen eignet sich hervorragend um unsere Augen zu trainieren. Folgen Sie beim Saugen mit Ihren Blicken genau der Bewegung der Bodendüse. Legen Sie nach kurzer Zeit eine bewußte Sehpause ein, indem Ihr Blick auf weiter entfernte Objekte wandert und dann schauen Sie bewußt einmal aus dem Fenster, auf ein weit entferntes Objekt. Führen Sie diesen Wechsel einige Male durch.
Diese Übung eignet sich besonders für einen Computerarbeitsplatz. Erstellen Sie sich eine Blickstafette, die mit einem Gegenstand auf Ihrem Schreibtisch beginnt, über ein Objekt in Ihrem Zimmer und weiter durch Ihr Fenster am Nachbarhaus oder in der Natur endet. Suchen Sie sich dort den entferntesten Punkt, den Sie sehen können. Wandern Sie nun ruhig und bewußt von Ihren Bildschirmtätigkeit zum dem Gegenstand auf Ihrem Schreibtisch, verweilen dort ein paar Atemzüge und wandern mit Ihrem Blick weiter zum nächsten Objekt. Verfahren Sie so von Objekt zu Objekt bis Ihr Blick in der Natur/ Himmel ist. Lassen Sie Ihrem Blick dort wieder den freien Lauf.
Haben Sie heute schon bewußt geblinzelt? Lassen Sie Ihre Augenlieder ganz leicht, wie von selbst zu und wieder auf gehen. Blinzeln entspannt und befeuchtet Ihre Augen.
Janet Goodrich empfahl "das Weiße" auf jeder Seite zu lesen. Wandern Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit auf den weißen Hintergrund. Entdecken Sie die Räume in den Buchstaben in denen sich "das Weiße" verbirgt. Diese Wahrnehmung bietet eine Alternative, statt sich auf die schwarzen Buchstaben zu fokussieren.
Der Fingerregen beschreibt eine leichte Klopfmassage der Gesichtsmuskulatur. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, setzen sich bequem hin und schließen Sie die Augen. Klopfen Sie leicht mit den Fingerspitzen beider Hände über Ihre Augenbrauen, wandern Sie weiter mit der Bewegung in Richtung der Schläfen und dehnen Sie die Bewegung über Ihr ganzes Gesicht aus. Zum Abschluß streichen Sie Ihr Gesicht von der Gesichtsmitte nach Außen hin aus. Diese Übung finden Sie verstärkt in Büchern die sich mit der Arbeit am Computer beschäftigen (z.B. Wohlfühlen am Computer von Dr. Christa Lippmann herausgegeben.)
Ob Sie diese Übung so Ihrer Umwelt erklären möchten überlasse ich Ihnen. Dazu lassen Sie den Unterkiefer locker fallen und atmen ganz tief durch den Mund ein. Durch das Gähnen wird die Gesichtsmuskulatur um die Augen an- und wieder entspannt. Außerdem lässt sich die meist ein wenig austretende Tränenflüssigkeit durch Lidschläge leicht über die Augen verteilen, und sorgt so für die nötige Feuchtigkeit. Wenn Sie möchten können Sie das Gähnen auch mit Tönen unterstützen.
Nehmen Sie sich für diese Übung ca. 1Minute Zeit. Setzen Sie sich bequem hin. Legen Sie beide Mittelfinger auf Ihre Stirnmitte. Massieren Sie Ihre Stirn mit sanftem Druck in kreisenden Bewegungen. Wandern Sie dabei mit Ihren Mittelfingern immer weiter nach außen. Führen Sie diese Bewegung über Ihre Schläfen bis zum unteren Ansatz der Ohren aus.
Besonders beim lesen neigen wir dazu unser Blickfeld zu verkleinern und die Augen zu verspannen. Als kleines Hilfsmittel stellt Jacob Liberman in seinem Buch "Natürliche Gesundheit für die Augen" ein Blick auf Lesezeichen vor. Schneiden Sie sich aus dünnem Karton ein Lesezeichen zu, auf dem folgendes steht: STOPP! Blicke auf. Siehe weiter weg. Atme! Jetzt lege mich zwei Seiten weiter wieder ein. Folgen Sie beim lesen einfach den Anweisungen, die Sie auf Ihrem Lesezeichen finden
Nutzen Sie ein paar ruhige Momente um Mandalas zu malen oder auszumalen. Wählen Sie dabei die Farben nach dem Wohlfühlgehalt Ihrer Augen aus. Lassen Sie Ihre Augen entscheiden welche Farben sie sehen möchten. Es kann durchaus sein, dass die Farben nicht "Ihre" Farben sind und gar nicht Ihren üblichen Geschmack treffen.
Wußten Sie, dass sich Ihr Sehen verändert, wenn Sie sich vorstellen einen Nasenpinsel als Verlängerung Ihrer Nase zu haben? Bei allen Dingen die Sie jetzt anschauen wandern Sie bewußt um diese Gegenstände herum. Viel Spaß!
Dies Übung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sie begegnete mir zuerst in dem Buch "Augentraining" von Wolfgang Hätscher-Rosenbauer. Diese Übung zur Entgiftung und Entschlackung stammt von dem ukrainischen Arzt Dr. Karach. Nach dem Aufstehen nehmen Sie ungefähr 1 Eßlöffel Sonnenblumenöl in den Mund. Sie ziehen dieses Öl zwischen den Zähnen her und spülen damit den Mund. Das Sonnenblumenöl ist zuerst dickflüssig, sollte jedoch anschließen dünnflüsssig wie Milch sein. Anschließend putzen Sie sich gründlich die Zähne. (Es sind bereits mehrere Bücher zu diesem Thema erschienen.)
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit. Strecken Sie sich in alle Richtungen. Gähnen Sie dabei ungehemmt. Greifen Sie in Richtung der Zimmerdecke/ des Himmels. Lassen Sie Ihren Blick abwechseln von Ihrer Nase zu Ihrer Hand wechseln und auch zurück.
Unsere Augenmuskeln werden beim lesen immer in einer gleichbleibenden Richtung genutzt. Um sie zu trainieren bewegen wir die Muskeln einmal in der anderen Richtung. Es ist zu Beginn bestimmt ungewohnt, aber es hilft Ihnen Ihre Augen zu trainieren. Probieren Sie diese Übung mit Ihren eigenen Texten aus. Unterbrechen Sie Ihren Lesefluss und legen Sie eine rückwärtige Zeile ein. . neknad snu se nedrew nleksuM eid reba ,hcafnie thcin tmmitseb tsi saD
(gibt es unter zig anderen Namen auch)
Öffne deine Augen beim Ausatmen und schließe sie beim Einatmen.
Atme bei Helligkeit aus und bei Dunkelheit ein.
(Alternativ auch andersrum: bei Helligkeit Einatmen und bei Dunkelheit Ausatmen) Die Augen dürfen sich vollkommen entspannen, wenn sie sich schließen.
Die Augen dürfen sich bewegen und blinzeln, wenn sie sich öffnen.
Bei jedem Augenöffnen sei dir bewusst was Du wahrnimmst. (Achte auf dunkle Formen....achte auf helle Formen ...achte auf Farben)
Die Übung natürlich ohne optische Krücken durchführen.