Es gibt sie die Orte die unsere Augen zum leuchten bringen und unser Hirn zum zweifeln.
Orte an denen Wahrnehmung und Erleben Hand in Hand gehen.
Das Lichtmuseum in Unna, das ehemalige Erfahrungsfeld der Sinne in Essen und Teile der DASA in Dortmund gehören dazu.
Im Juli 2010 werden wir eine Wochenendveranstaltung hierzu anbieten. Ich freue mich darauf.
Francis Bacon veröffentlichte 1625 in einem Essay mit dem Titel Of Envy (Über den Neid) folgendes:
„Es ist bekannt, dass unter den Leidenschaften keine dermaßen fesselt oder bezaubert wie Liebe und Neid. Beiden ist heftiges Verlangen eigen; sie geben sich leicht phantastischen Vorstellungen hin; sie fallen sofort ins Augs, namentlich in Anwesenheit ihres Gegenstandes, der die Verzauberung hervorruft, wenn anders es eine gibt. Wir lesen auch wie die Heilige Schrift den Neid ein „Schalksauge“ nennt….So scheint man allgemein anzuerkennen, dass das Auge in dem Akt des Neides etwas heraus sendet oder ausstrahlen lässt, ja, besonders aufmerksame Leute haben sogar beobachtet, dass der Zeitpunkt, in dem der Stich oder Stoß eines neidischen Auges am heftigsten verletzt, derjenige ist, wo der Beneidete in Glanz und Größe erblickt wird, denn das schärft den Neid besonders.“
In vielen Gesellschaftsformen wird den Augen eine besondere Macht zugesprochen. Die negative Form ist die des bösen Blicks der das verderben lässt, was er anblickt. Das andere Extrem ist die positive Wirkung von Blicken. In Indien suchen die Menschen heilige Personen wegen ihres Darshan oder Blicks auf, da ihm große Segenskraft nachgesagt wird.
Und irgendwie muß da was dran sein, denn warum stehen hunderte Schlage um einen Blick auf eine berühmte Persönlichkeit zu werfen.
Spannend wars und voll wie jedes Jahr.
Ungewöhnlich wars für mich nicht in der letzten Vortragsrunde zu sein, da habe ich immer Zeit gehabt die Fragen in Ruhe zu beantworten. So wurde heute improvisiert und es ging im Foyer weiter.
Es hatte auch Vorteile, ich verzichtete wohlweislich auf alle Materialberge, von Büchern bis Rasterbrille. So einfach kann reden sein.
Es gab inhaltlich einen Schwenker um die Entstehung und Facetten des Augentrainings und dann gings an die Fragen der Teilnehmer/innen.
Hat richtig Spaß gemacht und am Rande wurde aus einem Xing Kontakt noch ein richtig persönlicher.
Gelungener Tag
Ich suche für einen Bericht Personen die ihre Sehfähigkeit messbar verbessert haben.
Es ist vollständig egal ob Sehtraining dazu führte oder die innere Einstellung.
Wenn Ihr jemand kennt der dieses Erlebnis hatte, freue ich mich darauf ihn kennenzulernen.
Die Frage liebe ich (nicht). Es geht nicht darum was ich mache sondern DER Sehlehrer. Die Frage ist berechtigt drum starte ich hier sie zu beantworten.
Bei vielen Sehlehrern gibt es eine eigene Betroffenheit. Die eigene Lebensgeschichte brachte sie zu dem Thema. Es gibt auch Ausnahmen, so hat eine Sehlehrerin messbar gesunde Augen, beschreibt sich jedoch als innerlich fehlsichtig.
Danach kommt der Schritt der Qualifikation, des weiteren Lernens. Hier kommt es auf die eigenen Interessen und persönlichen Zugänge an, wofür sich jemand entscheidet.
Wer googelt wird unterschiedliche Fortbildungen finden.
Nun zurück zur Ausgangsfrage. Viele Sehlehrer beschäftigen sich damit die Augen gesund zu erhalten. Sie bieten zu den Themen Einzelberatungen und Kurse an. Je nach Alter, Arbeitsplatz oder Sehschwäche gibt es extra Kurse. Firmeninterne Schulungen für Bildschirmarbeitsplätze gibt es ebenso wie Schulungen in denen es um spezielle Sehleistungen geht, zum Beispiel Kontrolle von Geweben.
Einige Kollegen bieten Angebote im Bereich der Selbsterfahrung an. Hier geht es darum sich mit der eigenen Sichtweise zu beschäftigen. Von Bildhauerei bis Farbe ist alles möglich.
Eine weitere Gruppe von Sehlehrern hat einen Hauptberuf im medizinischen oder Brilleverordnenden Bereich. Hier entsteht immer eine interessante Kombination von Wissen.
Also, die Sichten sind sehr vielfältig und ich habe bestimmt nicht alle Facetten erwähnt.

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