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Meine Sicht der Dinge

Sich mit dem Thema Sehtraining und Wahrnehmung zu beschäftigen heißt meistens eine persönliche Geschichte zu haben. Mein Weg ist sehr vielfältig. Ich probierte viele Methoden und Theorien aus. Es gab viele Erfolge in der Vielfältigkeit der Sehveränderung. Farben sehen und dreidimensionales sehen sind nur einiges Aspekte die sich im Laufe der Zeit änderten. Das Ziel ohne Sehhilfen auszukommen habe ich selbst noch nicht erreicht.

persönliche Sehgeschichte:

Sie kennen bestimmt die Sehtests zur Einschulung. Damals war meine Welt noch mit mehr als 100% Sehfähigkeit erfüllt. Ich benannte die Formen und Figuren auf der Tafel, wo man sie "normalerweise" nicht mehr erkennen kann.
Zwei Jahre später erkannte ich die Schrift auf der Klassentafel nicht mehr. Die Brille half mir immer nur begrenzte Zeit - dann waren meine Augen erneut nicht mehr in der Lage die Schrift zu erkennen.
Meine Mutter, selbst kurzsichtig, litt sehr unter meiner Fehlsichtigkeit und begann Bücher über natürliche Sehverbesserung zu lesen.

Kindliche Sicht

Damit begann meine Zeit der "Augenübungen".
Ob es zu einer messbaren Veränderung der Sehstärke führte kann ich nicht sagen, es führte bei mir nur zur Panik bei jedem Augenarztbesuch. Das Thema ließ mich in den folgenden Jahren nicht mehr los, wohl aber das dauerhafte Üben. Geblieben sind mir aus jener Zeit :Sonnen der geschlossenen Augen, palmieren und das Umwandern von Gegenständen.

Erste Erfahrungen

In meiner Studienzeit nahm ich noch einmal an einem Sehtrainingsseminar teil. Der Dozent war mit meinen körperlichen Reaktion jedoch überfordert, mir wurde bei vielen Übungen übel und so beendete ich dieses Kapitel.
Als mich Jahre später die Diagnose "Bildschirmuntauglichkeit" traf, warf sie mich nur kurzfristig aus der Bahn.

Neue Sichtweisen


Derweil hatte ich angefangen mich mit Kinesiologie zu beschäftigen. In dem Zusammenhang hatte ich auch einen Sehkurs besucht und zum ersten Mal bemerkt, dass ich noch ganz gut sehe. Mit einer Lochbrille konnte ich sogar alles scharf sehen und das ohne geschliffene Gläser.
Ich machte die Ausbildung zum "Ganzheitlichen Sehlehrer".
Langsam fing ich an die körperlichen Zusammenhänge zu verstehen. Ehe ich es jedoch begriffen hatte, durfte ich noch einige schmerzliche Erfahrungen am eigenen Leibe spüren.

Experimentieren

Nach diesen harten Erfahrungen lernte ich, dass die Augen auch Schönheit brauchen. Nicht als Dogma, sondern zum gefallen und genießen. Farbe wurde zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens.
Es begann für mich das experimentieren mit meiner Sehfähigkeit. Töpfern an der Scheibe mit und ohne Brille. Reiten erlernte ich nach der Methode von Sally Swift . Für sie gehört Auge und Atem als Basis dazu.
Schon füher faszinierten mich die Fähigkeiten unseres Gehirns.
Wie können multiple Persönlichkeiten ihre Krankheiten von jetzt auf gleich ändern?
Stimmt es dass unser Geist unseren Köper formt?
Oder ist dass alles zu einfach?

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