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Überblick

Sie werden hier Informationen finden die sich vielleicht auf den ersten Blick nicht 1:1 mit dem Sehtraining in Verbindung bringen.

Mir ist es wichtig eine Vielfalt an Zugängen zu ermöglichen und so mögen auch ein paar ungewöhnliche dabei sein.
So mag die eigene Wahrnehmung nicht als erstes ins Auge fallen, die Wahrnehmungsweise einer Führungskraft und und und....

Erinnern Sie sich noch als der Sturm über unser Land hinwegzog, aus Sicherheitsgründen keine Bahn mehr fuhr und ganz viele Menschen eine kurze Sicht bekamen oder einfach kurzsichtig wurden.
Unabhängig von umherfliegenden Teilen, Todesberichten und sonstigen Szenarien suchten sie mit allen Mitteln nach einem Pkw. Da war selbst der Blick durch die Windschutzscheibe nicht mehr klar.




Am 05.11.letzten Jahres lief ein interessanter Fernsehbericht der erneut einige Fragen zu unsere Sehfähigkeit aufwarf. In W wie Wissen wurde über ein uraltes Volk von Seenomaden, die Moken berichtet die vor der Küste Thailands und Burmas leben.
Training macht die Augen schärfer: “Die Moken-Kinder können ihre Pupillen wesentlich enger zusammenziehen als die weißen Kinder. Die Linse wird dabei von einer ovalen Form zu einer Kugel zusammengedrückt. So erreichen die Kinder eine Sehkraft, die ausreichen würde, um 30 Dioptrien Weitsichtigkeit auszugleichen – und gehen dabei bis an die Grenzen dessen, was dem Auge möglich ist. Nur tägliches Training von Kindheit an scheint das zu bewerkstelligen, wie es bei den Moken seit Jahrtausenden der Fall ist. Vielleicht ist diese Anpassungsfähigkeit der Augen sogar eine Nebenwirkung des Tauchreflexes, vermutet Gislén. Dann wäre prinzipiell jeder Mensch dazu in der Lage, seine Augen so zu schärfen.“
Der ganze Bericht mit den entsprechenden Links finden Sie.
www.daserste.de/wwiewissen/



Verbündete für Bildschirmpausen finden, dieses tollen praxisnahen Tipp von Ergo Online finden Sie unter http://ergo-online.de
"Überlegen Sie gemeinsam, welche Veränderungen evtl. in der Arbeitsorganisation hilfreich oder notwendig sind, um Pausen besser realisieren zu können. Machen Sie selbst Vorschläge für eine Pausenregelung und stellen Sie diese zur Diskussion. Eventuell können Sie sich sogar auf eine gemeinsame Durchführung von kurzen Bewegungs- und/oder Entspannungsübungen einigen. Sollten Sie zunächst auch niemandem zum Mitmachen gewinnen, so haben Sie zumindest für das Thema Bildschirmpausen sensibilisiert. Vielleicht können Sie KollegInnen später zum Mitmachen animieren, wenn Sie Ihre eigenen Erfahrungen und Erfolge mit Bildschirmpausen mitteilen."



Licht aus wenn Kleinkinder schlafen
Fehlende Dunkelheit scheint die Wahrscheinlichkeit einer Myopie zu erhöhen, zu diesem Schluß kamen Wissenschaftler der University of Pennsylvania School of Medicine in Philadelphia
Die Beobachtung von Hühnern in Legebatterien - dort ist es dauerhaft hell und die Hühner haben eine hohe Inzidenz von Kurzsichtigkeit -, brachte die Forschung ins rollen.
Reagieren Menschen wie Hühner auf dauerhaftes Licht?
Die Wissenschaftler befragten die Eltern von 479 Kindern, die eine Augenabteilung aufsuchten
Kinder, die zwischen Geburt und zweitem Lebensjahr in völliger Dunkelheit schlafen, scheinen ein geringeres Risiko, eine Myopie zu entwickeln, zu haben als Kinder, die bei künstlicher Beleuchtung schlafen. Das Risiko scheint mit der Intensität der Lichtquelle zuzunehmen. Ein größerer Prozentsatz entwickelt während der ersten zwei Lebensjahre eine Myopie, wenn während der Nacht die Zimmerbeleuchtung eingeschaltet ist, als wenn nur ein Nachtlicht vorhanden ist.
Die Ergebnisse der Studie zeigen nur einen möglichen Zusammenhang auf und kein Ursache-Wirkungs-Prinzip. - woran es liegt ist nach wie vor unklar.
Quelle: Nature 1999;399:112


Blaues Papier gegen Kurzsichtigkeit
3Sat berichtete in Nano über diese Forschungsergebnisse
Bei Tiefseefischen ändert sich die Kurz- und Weitsichtigkeit abhängig davon. unter welchem Licht sie aufgezogen wurden. Fische, die in blauem Licht aufgezogen wurden, hatten kleinere Augen als die Fische, die in rotem Licht aufgezogen worden sind.
Umgesetzt auf den Menschen wurden die Augen und das Sehvermögen in Abhängigkeit von verschiedenen Papierfarben und der verschiedenen Lichtfarben untersucht.
Am Ende zeigte sich, dass bei der Benutzung von blauem Licht die Akkommodation zurückgeht, aufgrund eines optischen Effektes - und zwar so weit, dass der kritische Wert, der bei Kindern zur Kurzsichtigkeit führen kann, unterschritten wurde.
Der Orginaltext ist hier zu lesen:

www.3sat.de/

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